Humboldt-Gymnasium Eichwalde Beratungsstützpunkt für Begabtenförderung Netzwerkschule im Netzwerk Zukunft
Schüler berichten vom Schülerbetriebspraktikum 2017 Hintergrundbild: Pixabay 2016  „Der Ernst des Lebens?“ von Vasco Liedtke Wie jedes Jahr hieß es für die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen einen Betrieb für das anstehende Betriebspraktikum zu wählen. Mit Freunden wurde diskutiert, die Eltern um Ideen gebeten, um dann schließlich doch seine eigenen Vorstellungen umzusetzen und zu verwirklichen. Im Oktober 2015 wurden Bewerbungen beim Tierarzt, Instrumentenbauer, Fotografen oder auch im Krankenhaus abgegeben, um nur einige zu nennen. Meine Bewerbung ging in der Eichwalder Grundschule ein. Viele sagen jetzt vielleicht: „Langweilig“ oder „wie einfallslos“. Aber da ich mich schon seit längerem für die sogenannte andere Seite im Schulleben interessiere – und zwar die des Lehrers – wollte ich mein Glück eben auch dort versuchen. Ein halbes Jahr später war es dann soweit. Am Montag, den 25. April 2016 ging ich in die Humboldt-Grundschule Eichwalde. Dort durfte ich Einblicke und Impressionen über das Lehrerdasein kennenlernen. So betreute ich zum Beispiel immer wieder Gruppen von Schülern, entwickelte und schrieb eine Aufgabeneinheit zu einem Buch, das gerade in dem Fach Deutsch behandelt wurde und hielt sogar eine eigene Unterrichtsstunde in dem Fach Englisch - das hat mir sehr gefallen. Drei Wochen später war dann alles vorbei. Die Rollen wurden wieder getauscht. Ich bin wieder ein Schüler und auf der anderen Seite stehen die Lehrkräfte. Alles in allem hat mir das dreiwöchige Praktikum an der Eichwalder Grundschule sehr gut gefallen, so dass ich auch diese Schule immer wieder empfehlen würde. 2010 Mein Praktikum von Theo Kaczmarczyk Ich habe mein Praktikum in der Gemeinde Wildau absolviert. Mein Betätigungsfeld hat sich auf die Ordnungsverwaltung beschränkt. Die Mitarbeiter sind darauf bedacht, ihre Pflichten, zum Wohle der Bürger, gemäß der Gesetzlage auszuführen. Der Außendienst war sehr interessant und spannend, da man viel mit Menschen zu tun hat und sich auch mit diesen auseinander setzen muss. Der Spaßfaktor des Innendienstes hielt sich allerdings in Grenzen. Man musste sich mit dem Einsortieren von Gesetzmäßigkeiten und dem Eintragen von Daten in Excel Tabellen beschäftigen. Diese eintönigen Arbeiten sind allerdings notwendig, damit das kommunale Verwaltungswesen funktioniert. Die Kommunalpolitik ist wesentlich interessanter. Diese wird in der Gemeinde Wildau, in Form von Gemeindevertretersitzungen ausgeführt. Es werden viele Probleme aufgeworfen, die, die ehrenamtlichen Gemeindevertreter bearbeiten müssen. Abschließend ist zu sagen, dass die Kommunalverwaltung monoton, aber notwendig für die Ordnung in der Gemeinde ist. Die Kommunalpolitik, ist in der Relation, wesentlich interessanter als die Kommunalverwaltung. Mein Praktikum von Roxana Schulze Spätestens in der 9.Klasse sollte man sich Gedanken machen, welche Berufsrichtung man einschlagen will. Da kommt es einem doch gerade recht, dass in der neunten Klasse das Praktikum statt finden. Auch in diesem Jahr durfte man sich aussuchen, in welchen Beruf man reinschnuppern wollte. Egal ob im Krankenhaus, in Grundschulen oder im Fernsehen. Ich habe mich entschlossen meine drei Wochen Praktikum beim lokalen Fernsehen zu machen. Dies war auch die richtige Entscheidung! Schon am ersten Tag ging es richtig los. Nach einer kurzen Einführung von unserer Betreuerin und einem kleinem Rundgang durchs Studio, fuhren wir mit einem Kameramann nach Königs Wusterhausen zum Drehen. Und als ob das nicht schon cool genug war, durften ich und mein Mitschüler sogar assistieren. Im Studio angekommen, war der erste Tag schon fast wieder vorbei. Die weiteren drei Tage waren fast genau wie der erste, aber doch anders. Der kam erst in der Mitte der Woche! Wieder Mal ging es zu einem Dreh, doch diesmal nicht zu einem, wo wir nur assistieren, sondern zu einem, wo wir moderieren und alles selber entscheiden durften. Was soll gedreht werden, wie soll es gedreht werden, was soll gesagt werden … Alles unsere eigene Entscheidung. Immer wieder mussten wir die Szenen und Sätze wiederholen. Doch obwohl es so anstrengend war, hatten wir eine Menge Spaß. „Schnitt!“ Das war das Signalwort, wir waren fertig für diesen Drehtag, es folgten: Donnerstag, Freitag und sogar Samstag. Aber irgendwann hatten wir alles im Kasten, und es ging ans schneiden. Eine Filmminute heißt eine Stunde Schneiden. Wir hatten viel zu tun, viel Rohmaterial und viel zu wenig Zeit. Eh man sich versehen konnte, war das erste Kalenderblatt der 28 Mai 2010. Und der letzte Tag stand an... Am Montag in der Schule gab es nur noch ein Gesprächsthema in der Klasse, ob bei den Jungs oder bei den Mädchen. Es drehte sich nur noch ums Praktikum. Und schnell wurde mir klar, dass meine Praktikumplatzentscheidung mehr als die richtige war!